Sardiniens Kontraste per Velo erleben

Claudia Zurfluh | 31.07.2017

Nach meiner Baumeler Veloreise auf Sardinien weiss ich jetzt, was ich mir unter «Sardiniens Kontraste» vorstellen kann. Die zweitgrösste Insel im Mittelmer bietet nebst den schönen blauen Sandstränden ein wunderschönes ruhiges Hinterland mit viel Abwechslung.  Die einzigartigen Nuragen-Turmbauten erinnerten an eine prähistorische Zeit, die mystischen Korkwälder meinte ich in Portugal zu finden und die berühmten Wandbilder «die Murales» hätte ich in Paris in einem Museum erwartet. Im Landesinnern hat mich auch die kulinarische Küche täglich mit ihren Fleisch- und Nudelspeisen überrascht. Zu jedem Essen gehörte das berühmte Hirtenbrot «Pane Carasua» und die Schafsmilch wurde zum köstlichen Pecorino verarbeitet. Den bekanntesten Wein von Sardinien dem Cannonau, auch bekannt für seine intensive rubinrote Farbe, konnten wir nach unseren täglichen Velotouren doppelt geniessen.

Ein weiteres Highlight war am Schluss das Hotel Su Gologone am Fusse des bekannten Gebirges Supramonte, eingebettet in einem übbig blühenden Park. Es ist eines der schönsten Hotels auf ganz Sardinien und diesen Namen hat es auch verdient.  Die wunderschönen Farben der Kissen und die lauschigen geschmackvollen Ecken, überall verteilt in der Hotelanlage, sind eine Augenweite und lässt das Herz von jedem Romantiker höher schlagen. Die traumhafte Hotelanlage konnten wir am Schluss richtig geniessen.

Das Hinterland von Sardinien mit dem Velo zu entdecken ist ein Erlebnis der besonderen Art, da die Natur und verlassenen Hochebnen den Alltag vergessen lässt. Ich kann es nur empfehlen!

Der Baumeler-Begleitbus erwartet uns mit einer Verstärkung unterwegs
Orgosolo mit seinen Murales gilt immer noch als das berüchtigtste "Banditendorf" Sardiniens
Die Nuragen-Turmbauten
Das charmante romantische Hotel Su Gologne vor dem Gebirge Supramonte
Das charmante romantische Hotel Su Gologne vor dem Gebirge Supramonte

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